17.11.2020

400 Millionen für neue Technologien

Deine Chance in der Mikroelektronik

Wie schon letztes Jahr, belegt Deutschland unter den 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union wieder nur Rang 12 beim Thema Digitalisierung. Während sich Länder wie Malta, Spanien, Irland oder Niederlanden steigern konnten, blieb Deutschland weiter Mittelmass.

Finnland, Schweden, Dänemark und die Niederlande sind nach dem jährlich aktualisierten „Index für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft“ die fortschrittlichsten digitalen Gemeinschaften in der EU.

Ungeachtet des nun schon über 20 Jahre dauernden Dornröschenschlafes bei innovativen Technologien, trifft man sich auf Bundesebene weiter zu werbewirksamen Gesprächsrunden deren Resultate dann im sonnigen Medienrummel verhallen.

Nun hat die Bundesregierung jedoch ein 400 Millionen Euro schweres Rahmenprogramm für die Förderung von Mikroelektronik ins Leben gerufen.

Mikroelektronik steckt in fast allen elektrischen Alltagsgeräten vom Toaster bis Handy. Besonderen Einsatz findet sie aber in der Industrie, in der Mobilität, der Kommunikation oder in der Medizintechnik.

Das Deutschland seit der Erfindung des Computers durch Konrad Zuse mehr und mehr an weltweiter Innovationskraft verloren hat, ist wohl jetzt nach 3 Jahren regieren auch vom aktuellen Kabinett erkannt worden.

Schon mit dem Hackerangriff auf den Deutschen Bundestag hätten bei unseren höchsten Politikern die Groschen fallen sollen. Ganze fünf Jahre später, möchte die Bundesregierung nun durch die Förderung der Mikroelektronik in erster Linie unabhängig werden von ausländischen Anbietern.

Andere Kontinente wollen uns ihre Mikroelektronik nämlich nicht nur aus rein geschäftlichen Gründen verkaufen. Die aktuell weltweite massive Weigerung vieler Länder beim Ausbau ihrer 5G Netze chinesische Technik einzusetzen, ist da nur ein weiteres Beispiel.

Um als Deutschland wieder technologischer Vorreiter zu werden, will man die „Nachfrage-Macht“ des europäischen Binnenmarktes ausnutzen. Deswegen sollen die Förderinstrumente der Europäischen Union eng mit der nationalen Subvention kooperieren.

Diesmal sollen auch nicht nur die Großunternehmen, sondern auch kleine sowie mittelständische Unternehmen plus Forschungsinstitute und Hochschulen von den Finanzen profitieren.

Die Unabhängigkeit in der Mikroelektronik soll durch Produktionsstätten in Deutschland gewährleistet werden. Dazu soll mit den Fördermillionen die Ansiedelung von Industriebetrieben sowie das Anwerben von Fachkräften versüsst werden. Nur so kann man auch die Abwanderung der eingesetzten Steuermillionen ins Ausland verhindern.

Was für eine Mikroelektronik die Bundesregierung fördern will, hat sie auch genau benannt. So soll in Deutschland "vertrauenswürdige Elektronik" hergestellt werden, bei der alle wissen, was sie macht. Gleichzeitig soll diese „grün“ sein, sprich ökologischen Gesichtspunkten von Herstellung bis Anwendung entsprechen.

Hast du eine Idee zum Thema faire und nachhaltige Mikroelektronik, dann leg los. Brauchst du dazu noch ein Coaching oder Unterstützung bei der Erstellung deines Lebenslaufs, Bewerbungsschreiben oder Kündigungsschreibens, dann sind wir für dich da.