26.11.2020

Beruf Influencer

Schon mal viral gegangen?

influencer at work

Seit zirka 4 Milliarden Jahren gehen Organismen viral. Also nichts neues. Jedoch haben einige gerade wieder Hochkonjunktur. Damit sind jetzt aber nicht die winzigen Pandemie verbreitenden Plagegeister gemeint. Vielmehr profitieren von der aktuellen Onlineflucht die zweibeinigen Influencer.

Waren früher vor allem Sportstars, Musiker und Künstler für die Vermarktung von Produkten gefragt. Profitieren in dem Metier seit der Jahrtausendwende vermehrt auch andere Personen durch das reichweitenstarke Internet. Wer es schafft, mit waghalsigen Aktionen, seinem dressierten Regenwurm, Beratungstips oder bestens in Szene gekochten Speisen ein Publikum aufzubauen, wird für Marketingabteilungen interessant.

Fotostrecken, Hörfolgen, Videoclips ab zehntausenden von Followern bieten schließlich bestes Ambiente für die Produktplatzierung. Das Geschäftsmodell ist somit einfach erklärt. Spreche ich mit meinen Themen eine breite Masse an und kann diese mit regelmäßigen Folgen an mich binden, bezahlen mich Unternehmen. So finden ihre Produkte oder Dienstleistungen gestreut oder auf die Zielgruppe zugeschnitten zum Markt.

Nano-Influencer mit zehntausenden Fans sind die kleinsten Profiteure. Sie werden meist mit den vermarkteten Produkten oder Dienstleistungen bezahlt. Welche dann in den Kleinanzeigen umgerubelt werden. Ihnen geht es aber vielmehr um eine weiter steigende Reichweite.

Denn die Königsklasse mit ihren schwergewichtigen Mega-Influencern, hat Millionen von Anhängern. Wenn man von dem Geschäft sicher leben möchte, gilt es in diese Liga aufzusteigen. Dort werden pro Post schonmal ab 15.000 Euro verdient.

In folgenden Bereichen kannst du als Influencer loslegen:

  • Primefluencer, erfolgreiche Musik-, Sport- oder Kunststars
  • Keyfluencer, Blogger, Journalisten, freie Experten
  • Corpfluencer, Mitarbeiter, Experten eines Unternehmens
  • Petfluencer, Macher von Tier- oder Haustierstorys
  • Socfluencer, Macher von allgemeinen Storys für soziale Netzwerke 
  • Mindfluencer, Macher von nachhaltigen Storys zu psychologischen bis ökologischen Themen

Aktuell wird es natürlich schwierig Storys aus der Gastro-, Party- oder Eventszene zu produzieren. Auch Posts aus dem Fitnessstudio oder im öffentlich belebten Bereich sind momentan schwierig. Jedoch brennen bei den erfolgreichen Influencern gerade alle Kanäle. Social Distancing bewirkt ein Rückzug ins Internet. Wodurch Onlineartikel, Webdienstleistungen und Games um die vordere Beachtung buhlen.  

Möchtest du als Influencer tätig werden, solltest du dich neben den technischen und taktischen Spielregeln unbedingt mit Themen wie Gewerbeanmeldung, Steuern, Abgaben, Schleichwerbung, bis Vertragsabschlüsse vertraut machen. Denn was du so easypeasy vor dem Mikro und Linse machst, bringt leider bei ertragserzielender Veröffentlichung eine ganze Reihe Anforderungen mit sich.

Auf deinem Schritt zum Influencer empfehlen wir daher ein Coaching. Bist du schon auf deinem nächsten Schritt, stehen wir dir bei der Erstellung deines Lebenslaufs, Bewerbungsschreiben oder gar Kündigungsschreibens zu Hilfe.