14.03.2021

Betriebliches Eingliederungsmanagement

Arbeitsaufnahme nach längerer Krankheit

Betriebliches Eingliederungsmanagement

Nicht nur schädliche Mikroorganismen, auch negativer Stress, Unfälle, angelebte oder vererbte Krankheiten führen zu Arbeitsausfällen.

Deutsche Arbeitnehmer, welche sechs Wochen innerhalb eines Jahres krank sind, haben einen Anspruch auf ein Gespräch im Rahmen eines betrieblichen Eingliederungsmanagements. Dabei ist es egal ob die Krankschreibung über einen Zeitraum oder in Teilschritten auf den gesetzlichen Umfang gekommen ist.

Nach einer Umfrage des Bundesinstituts für Berufsbildung sowie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin aus dem Jahr 2018 haben nur 40 Prozent der Berechtigten ein solches Angebot zum betrieblichen Eingliederungsmanagement erhalten. Dagegen haben 70 Prozent der Beratenen ein betrieblichen Eingliederungsmanagement angenommen.

Obwohl das Angebot eines betrieblichen Eingliederungsmanagements für den Arbeitgeber mehr als eine Formalie ist, wird dies in der Praxis zu wenig angewandt. Laut Arbeitsrecht, ist dies nämlich die Voraussetzung, um eine krankheitsbedingte Kündigung auszusprechen.

Die Politik zielt darauf ab, Arbeitslosigkeit zu vermeiden. So soll mittels des betrieblichen Eingliederungsmanagements Alternativen zu einer Kündigung geprüft werden.

Dazu zählen eine stufenweise Wiedereingliederung in den Arbeitsalltag oder auch eine Veränderung des Arbeitsplatzes. Der Arbeitgeber muss prüfen, ob etwa adäquate Hilfsmittel oder veränderte Arbeitsabläufe zur Arbeitsfähigkeit in dem Betrieb beitragen können.

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