10.02.2021

Taxi- und Busfahrer aufgepasst

Gesetzentwurf zum autonomen Fahren

Taxi- und Busfahrer aufgepasst

Das Fahrzeug mit dem Furyeffekt darf wohl noch nicht so schnell in Deutschland fahren. Per App rufen und sich von der Montage nach Hause fahren oder das bestellte Paket liefern lassen, wird wohl noch etwas dauern. Auch wenn die Technik bereit ist und das Verkehrsrisiko durch autonomes Fahren um das 10fache sinken würde.

Die Bundesregierung will jetzt ein „Gesetz zum autonomen Fahren“ verabschieden, welche die Einsatzchancen in den verschiedenen Mobilitätsbereichen ermöglichen soll. Schaut man es sich jedoch genau an, so erkennt man eine gewisse Planlosigkeit oder den politischen Unwille.

Autos können aktuell schon sicher autonom Strecken zurücklegen, Spuren, Verkehrsteilnehmer, Ampeln erkennen, Beschleunigen bis Bremsen.

Wenn die Bundesregierung jetzt ein Gesetz verspricht, was das autonome Fahren für eine maximale Zahl von Einsatzszenarien ermöglichen soll, scheint das nur politische Augenwischerei. Denn diese sollen lediglich auf einen kleinen örtlich festgelegten Betriebsbereich begrenzt werden.

Insbesondere die Taxi- und Busfahrer sollten aber aufhorchen. Denn als Einsatzszenarien werden Shuttle-Dienste und automatische Personentransporte auf kurzen Strecken genannt. Während beim individuellen Fahren lediglich das automatische Einparken aufgeführt wird.

Den politischen Unwillen über dieses Gesetz kann man auch leicht an der abschließenden Kleinstaaterei ausmachen. Denn die Landesbehörden sollen bei den Betriebsbereichen das letzte Sagen haben.

Dieses rückschrittliche Denken wird auch nicht durch die übliche Selbstloberei wettgemacht. So prahlen die Macher des Gesetzes damit, international Vorreiter im autonomen Fahren sein zu wollen. Auch brüstet man sich auf Regierungsebene damit, die internationale Vereinheitlichung des autonome Fahren vorantreiben zu wollen. Dabei kann man noch nichteinmal ein national einheitliches Gesetz voranbringen, ähnlich katastrophal wie im Bildungssektor.

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