07.12.2020

Arbeitsplätze auf dem Mond

Rohstoffkampf auf dem Erdtrabanten

Seit den Apollo Missionen ab 1961 ist der Menschheit klar, dass auf dem Mond Rohstoffe zu finden sind. Das hat die Auswertung der insgesamt 382 Kilogramm mitgebrachtem Mondgestein ergeben. Vor 48 Jahren, am 19. Dezember 1972 kam schließlich die letzte bemannte Apollomission mit Mondgestein zur Erde zurück.

Da jetzt schon große Nationen wie China und Indien auf jedem Kontinent hier auf unserer Erde, insbesondere Afrika, wertvolle Rohstoffe für ihre Industrien sichern, gilt es nach Alternativen Ausschau zu halten.

Die Eroberung des Mondes, war bisher zu kostspielig. Als Weltraumunternehmen braucht man billige Flüge ins All, verbunden mit hochtechnologisierten Maschinen für die Errichtung von Abbau- oder Produktionsstätten auf dem Mond.

Diese Vorraussetzungen rücken immer näher.

So will die Firma SpaceX von Elon Musk in Kürze eine Rakete testen, die 100 bis 150 Tonnen Fracht in den Weltraum bringen kann. Wobei die dafür aufzuwendenden Kosten bis zu 100 Millionen Dollar günstiger sind, als bisherige Missionen. Die aufzunehmende Last ist dafür fünfmal so hoch, als die aktuell beste europäische Ariane-5-Rakete.

Als Konkurrent für bemannte Mondmissionen tritt ein weiteres amerikanisches Raumfahrtunternehmen in Szene. Die Firma Blue Origin will nach Aussage von dessen Besitzer Jeff Bezos, dem Gründer von Amazon, im Jahr 2024 die erste Frau auf den Mond bringen.

Aber auch China ist nicht untätig. Die Volksrepublik hat am 23. November eine unbemannte Sonde zum Mond gesendet. Diese setzte am 1. Dezember in einem nach dem deutschen Astronomen Karl Rümker genannten Vulkangebiet auf und hisste die rote Nationalflagge.

Neben Foto- und Videoaufnahmen soll die Sonde nach 44 Jahren auch wieder 2 Kilogramm Gesteinsproben zurück auf die Erde bringen. Die Landung ist in ein paar Tagen in der inneren Mongolei vorgesehen.

Laut Zukunftsforschern sollten eigentlich erst in zirka 20 Jahren die ersten Abbauversuche auf dem Mond starten. Die immer steiler ansteigenden technologischen Möglichen, könnten diese Vorhaben auch schon früher ermöglichen.

Schließlich soll der Mond ja nicht der letzte besiedelte Himmelskörper sein. Elon Musk hat vor ein paar Tagen bei einer Auszeichnungsfeier in Berlin gefloskelt, wie „cool“ es doch angeblich klingt, wenn man auf der "Erde geboren" und auf dem "Mars gestorben" ist.

Willst du mit einer der ersten auf dem Mond oder dem Mars sein, dann halte dich fit und orientiere dich entsprechend auch beruflich. Wir unterstützen dich gern durch ein Coaching oder bei der Erstellung deines Lebenslaufs, Bewerbungsschreiben oder gar Kündigungsschreibens.