14.11.2020

Ländliche Entwicklung beschlossen

Deine Zukunft auf dem Land

Bist du als Beifahrer schonmal auf einer deutschen Autobahn mit einem "E" wie Entwicklungsland-Netz auf deinem Smartphone geschockt worden? An manchen ländlichen Stellen hat man in Deutschland gar keine Funkverbindung. Mal unabhängig davon, ob solche strahlungsfreien Orte zukünftig gesucht werden, soll sich diese Situation nach der Bundesregierung zukünftig ändern.

Diese hat nämlich den Bericht zur ländlichen Entwicklung beschlossen, der die Maßnahmen des “Staates“ seit 2016 belegt.

Aber erstmal zu den Fakten. Rund 90 Prozent von Deutschland sind ländliche Fläche. Darauf leben zirka 47 Millionen Menschen. Es wird um die 46 Prozent der deutschen Bruttowertschöpfung dort erwirtschaftet.

Dennoch ist das ländliche kommunale Wesen erheblichen Herausforderungen ausgesetzt. Angeblich gibt es immer noch eine Abwanderung in die Städte und das bei einer älter werdenden Bevölkerung. Was natürlich neben den genehmigten Discountern auch auf die Wirtschaftskreisläufe Auswirkungen hat.

So hat sich die Bundesregierung nun die weitere Stärkung der ländlichen Regionen zum Ziel gesetzt. Nach der Politik sollen diese leistungsfähig bleiben, nachhaltig genutzt, altersgerecht gestaltet und an den Klimawandel angepasst werden.

Mit dem nunmehr dritten Bericht zur Entwicklung ländlichen Räume, will die Bundesregierung den Wegzug eindämmen sowie den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Zentrale Punkte dabei sind die nationale und europäische Förderpolitik, die kommunalen Finanzen, die Digitalisierung und das ehrenamtliche Engagement.

Dabei hat das Kabinett drei Maßnahmenfelder formuliert:

  • Wohnen, Infrastruktur und Grundversorgung,
  • regionale Wirtschaftsstrukturen, Fachkräfteangebot und Innovationskraft
  • Natur- und Kulturlandschaften und ihre Funktion für Freizeit und Erholung

Diese beinhalten auch einen besonderen Digitalisierungsschub. Grundlage dafür ist die Eingangs erwähnte flächendeckende Erweiterung der Breitband- und Mobilfunknetze.

Zugleich sollen durch Steuergelder finanzierte Stellen mittels einer dezentralen Ansiedlung von Behörden und Forschungseinrichtungen des Bundes in ländlichen Klein- und Mittelstädten entstehen. 

Darüberhinaus soll die im April errichtete öffentlich-rechtliche „Stiftung für Engagement und Ehrenamt“, bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement unterstützen.

Bis 2038 soll ja das Verbrennen von Kohle für die Stromherstellung gestoppt werden. In die davon betroffenen Regionen sollen ab nächstem Jahr an insgesamt 40 Milliarden Euro gepumpt werden.

Sollte das freie „mobile Arbeiten“ mit den nötigen De-Regulierungen und gesetzlichen Anpassungen dauerhaft in Deutschland Einzug halten, wird der ländliche Raum von „Natur aus“ attraktiver.

Hast du eine revolutionäre Idee zum Thema Nachhaltigkeit und Wirtschaften im ländlichen Raum, dann steig mit in die "Pferdekutsche". Brauchst du noch ein Coaching oder Hilfe bei der Erstellung deines Lebenslaufs, Bewerbungsschreiben oder Kündigungsschreibens, dann stehen wir dir gern zur Seite.