11.12.2020

Deutschland verpasst Industrielle Revolution 4.0

Dein Erfindergeist ist gefragt

industrielle Revolution 4.0

Die technologischen Fortschritte in der Wasser- und Dampfkraft waren die Triebfedern der ersten industriellen Revolution. Darauf folgte durch die Elektrifizierung und der Einführung von Fließbandarbeiten die zweite industrielle Revolution.

Die dritte industrielle Revolution war durch den Einsatz von programmierbarer Elektronik hin zu einer Automatisierung der Produktion geprägt. Aktuell läuft durch die 5G Echtzeit-Vernetzung, in Verbindung mit superschneller EDV hin zu künstlicher Intelligenz und Robotik die vierte Revolution in der Industrie.

Während der aktuellen Industrierevolution verliert Deutschland weltweit zunehmend an Innovationskraft. Zu diesem Ergebnis kommt das Europäische Patentamt in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie.

Nach dieser ist Deutschland nach wie vor in der Beantragung von Patenten in Europa Spitzenreiter.  Im  internationale Patentaufkommen aus den Bereichen Internet der Dinge, Big Data, künstliche Intelligenz sowie 5G fällt es jedoch weiter zurück.

Von 2010 bis 2018 wuchs die Patentanzahl in diesem Bereich um 20 Prozent pro Jahr. Das ist fünfmal so schnell wie im Durchschnitt über alle Technologiefelder hinweg.

So wurden im Jahr 2018 international fast 40.000 Patente in den zukunftsträchtigen Patentfamilien angemeldet. Lediglich 2.051 kamen davon aus Deutschland. International reicht das lediglich für den fünften Platz.

Insgsamt kamen 11.927 Patente aus den USA, welche damit den Weltmassstab bildet. Gefolgt von Japan mit 6.679 sowie China 6.307 und Südkorea mit 4.370 Patenten.

Das patentstärkste deutsche Unternehmen Siemens erreichte zwischen 2000 und 2009 mit einem Patentanteil von 1,8 Prozent weltweit noch den vierten Platz. Bei Patenten zwischen 2010 und 2018 reicht es mit 0,8 Prozent Patentanteilen nur für den 18. Platz. 

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