12.10.2020

Outplacement statt Rosenkrieg

Kündigung leicht gemacht

Soldaten die aus dem Zweiten Weltkrieg zurückkehrten, wurden durch Beratungsstellen der US Army in zivile Beschäftigungen gebracht. Das heißt, die jeweiligen Teilstreitkräfte kümmerten sich um ihre Kameraden, obwohl diese das Militär verließen.

Diese großflächige Außenvermittlung war der Anstoß für dessen Übernahme in die Geschäftswelt. Im englischen übrigens “Outplacement“ genannt. Seit den 90er Jahren gibt es verstärkt auch in Europa solche unternehmerischen Außenvermittlungen.

Psychologen und Marketingexperten sehen viele Vorteile in einem Outplacement für Arbeitnehmer und natürlich auch für den Arbeitgeber, ansonsten wäre dieser Prozess ja nicht transferiert worden. 

Unternehmen die an einem fairen Trennungsprozess interessiert sind, nutzen dieses Engagement für die innerbetriebliche Ruhe und das ausserbetriebliche Erscheinungsbild. Es können teure Arbeitsrechts-Streitereien, kostspielige Arbeitsvertragsfristen und schlechte Bewertungen im Internet vermieden werden.

Der entlassene Arbeitnehmer dagegen erhält eine wichtige mentale Stütze. Denn das Outplacement stärkt sein Selbstbewusstsein. Dies ist wichtig für den nun folgenden Bewerbungsprozess und seine weitere Existenzabsicherung. Neben der Vermittlung eines neuen Jobs enthält die Außenvermittlung auch noch andere Inhalte, wie zum Beispiel ein Bewerber- oder Gründercoaching.

Mit dem Outplacement wird meistens ein externes Beratungsunternehmen beauftragt. Dieses soll den neutralen Abstand zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer wahren.

Das Outplacement ist leider noch nicht in allen Betrieben und Tätigkeitsebenen in Deutschland verankert. Dabei erhöht ein solcher Punkt im Trennungsmanagement die Attraktivität im Wettbewerb um die besten Arbeitskräfte und fördert die Bewerbungschancen der Betroffenen.

Bei uns kannst du gern dein persönliches Coaching anfragen oder erstellst einfach und authentisch deinen Lebenslauf, deine Bewerbungsschreiben oder gar deine Kündigung.