14.01.2021

Geschäfte bekommen Novemberhilfen

Ladengeschäfte und Textilmarken husten

Vollmundig versprochen, wurden bis jetzt erst ca. 1,5 Millionen der 15 Milliarden an Novemberhilfen an die von der Krise betroffenen Unternehmen ausgezahlt. Kalkül - zu viel Bürokratie - zu wenig technisches KnowHow - die Liste der Unmutsäusserungen seitens der Unternehmen und Branchenverbänden sind lang.

Laut Bundeswirtschaftminister Peter Altmaier ist die Antragsstrecke wohl jetzt mit über 2 Monaten Verspätung fertig und bereits weitere 20 Millionen Euro ausgezahlt worden. Bis Anfang April, sollen es dann wohl weitere drei bis vier Milliarden Euro werden.

Viele Unternehmen, die wegen der Krise im November zwangsweise schließen mussten, warten also weiter auf die versprochenen Entschädigungen für ihre Umsatzausfälle. Viele Geschäfte, gerade im Einzelhandel, Gastro- und Freizeitbereich werden ihre Ladentüren so wohl dauerhaft schliessen müssen. 

Namhafte Marken, wie Esprit, Galeria Karstadt Kaufhof, Sinn, Appelrath Cüppers, Hallhuber und jetzt auch noch Adler, mussten krisenbedingt in ein Insolvenzverfahren flüchten. Dies auch zur Freude fernöstlicher Textilhersteller. Welche so ihre bisherigen Auftraggeber günstig aufkaufen und gleichzeitig wertvolle Marktanteile in Europa erobern können.

Während die hiesigen Branchenverbände weitere Geschäfte und hunderttausende Arbeitsplätze gefährdet sehen, lesen sich die Jahresberichte des deutschen Wirtschafts- und Arbeitsministeriums wie fröhliche Fix&Foxi Heftchen.

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