18.02.2021

Historischer Rückgang der Löhne

Lohnhöhe sinkt erstmals 2020

Historischer Rückgang der Löhne

Den Geldbetrag den du jeden Monat als Arbeitslohn bekommst, nennt man Nominallohn. Dies ist also die Geldmenge, welche du monatlich zur Verfügung hast. Was du dir davon leisten kannst, also die Kaufkraft ist im Nominallohn nicht berücksichtigt, das wäre dann der Reallohn.

Nun hat das statistische Bundesamt für letztes Jahr ausgerechnet, dass der deutsche Nominallohn um 0,6 Prozent gefallen ist. Selbst während der Wirtschaftskrise in den Jahren 2008 bis 2009 ist der monatlich zur Verfügung stehende Geldbetrag leicht gestiegen.

Der Nominallohnindex des deutschen statistischen Bundesamtes erfasst die Bruttoverdienste einschliesslich Sonderzahlungen. Von deinem Nominallohn gehen dann also noch Sozialversicherungsbeiträge, Steuern und sonstige Abgaben weg.

Zusätzlich wirkt der Kaufkraftverlust durch die Inflation. Die Verbraucherpreise stiegen 2020 laut der amtlichen Statistik deutschlandweit um 0,5 Prozent. Über diese Zahl lässt sich trefflich streiten und dürfte insbesondere in Hochpreismetropolen deutlich höher liegen.

Über die Begründung des statistischen Bundesamtes für den sinkenden Lohnindex lässt sich auch anderer Meinung sein. Denn angeblich resultieren die sinkenden Lohnzahlungen durch die massive Zunahme der Kurzarbeit.

Die überschwenglichen Kurzarbeitszulagen dürften den Nominallohn 2020 aber vielmehr künstlich gestützt haben. Ohne diese Hilfen hätten die deutschen Arbeiter letztes Jahr noch weniger Kaufkraft gehabt.

Diese künstlichen Lohnstützen gehen jedoch zu Lasten der künftigen Generationen. Denn sinkende Nominallöhne bedeuten auch weniger finanzielle Mittel für die Arbeitslosenversicherung, aber auch für die Renten- Pflege- und Krankenversicherungen. Diese reformbedürftigen Staatsgebilde müssen somit durch Schulden weiterfinanziert werden.

In 2021 könnten die Nominallöhne nochmal deutlich sinken. Denn die mutierende Mutation der Virusmutation, der wiedermal in die nächste Wahlperiode verschobene massive politische Reformstau sowie nicht zuletzt die steigenden Energiepreise dürften es den Unternehmen nicht einfacher machen, dieses Jahr höhere Löhne zu zahlen.

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