06.04.2021

Jahresbudget für Kurzarbeit ausgeschöpft

6 Milliarden Euro in drei Monaten ausgegeben

Jahresbudget für Kurzarbeit schon ausgeschöpft

Die künstliche Arbeitsplatzerhaltung in der politischen Krise kostet den deutschen Steuerzahler Milliarden an Euros.

Wie die Bundesagentur für Arbeit jetzt bekannt gab, hat sie dieses Jahr bis Mitte März bereits sechs Milliarden Euro für Kurzarbeitergeld plus Sozialbeiträge ausgegeben. Damit wäre dann der im letzten Jahr geplante Budgetrahmen für 2021 bereits nach drei Monaten ausgeschöpft.

Angeblich sei die Weiterzahlung des Kurzarbeitergeldes dadurch aber nicht gefährdet. Denn die Bundesagentur hatte bereits Ende Februar zusätzliche Mittel bewilligt.

Die dem Bundesarbeitsministerium unterstehende Behörde rechnet nun für das gesamte Jahr mit Kurzarbeitskosten von etwa 12,5 Milliarden Euro. Auch die Aussage, das die Mehrausgaben für die krisenbedingte Kurzarbeit der Bund übernimmt, kann da nicht trösten. Schliesslich bleiben Steuern und Abgaben immer beim Bürger plus den Unternehmen hängen. Ausserdem sind bei anhaltendem Lockdown weitere Aufstockungen zu befürchten.