28.01.2021

Jahrhundertkrise vernichtet Arbeitsplätze

Weltweite Arbeitslosigkeit riesig

Aktuell befinden wir uns weltweit in der schwärzesten Krise seit 100 Jahren.

Nach Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation sind die geleisteten Arbeitsstunden weltweit um rund 255 Millionen Vollzeitjobs eingebrochen. Dies ist etwa viermal so hoch als während der Finanzkrise vor gut 12 Jahren.

Durch die Auswirkungen der Krise sind laut der Internationalen Arbeitsorganisation rund 33 Millionen Menschen formal arbeitslos geworden. Jedoch liegt die tatsächliche Arbeitslosigkeit weltweit noch höher. 

Denn neben den offiziellen Arbeitslosen haben sich etwa 81 Millionen Menschen von sich aus vom Arbeitsmarkt zurückgezogen. Dies vor allem, weil sie aufgrund der wirtschaftlichen Lage derzeit keine Jobchance sehen. Somit sind durch die aktuelle Krise insgesamt zirka 114 Millionen Menschen arbeitslos geworden.

Somit ist auch das Verhältnis der Anzahl an Beschäftigten zu registrierten Arbeitslosen an der erwerbsfähigen Weltbevölkerung eingebrochen. Betrug der Rückgang dieser Erwerbsbeteiligungsquote infolge der Finanzkrise 0,2 Prozentpunkte, sind es aktuell 2,2 Prozentpunkte und damit 58,4 Prozent.

Durch die Beschäftigungsverluste sind Frauen mit minus 5 Prozent höher betroffen als die Männern mit minus 3,9 Prozent. Jedoch haben in absoluten Zahlen mehr Männer als Frauen ihre Arbeit verloren oder aufgegeben. Dabei sind junge Menschen bis 24 Jahre doppelt so stark betroffen als ältere.

Der Abbau von Jobs beträgt etwa die Hälfte des eingebrochenen Arbeitsmarktes. Die andere kommt durch reduzierte Arbeitszeiten zustande. Würde es die besonders in Europa verbreitete, staatlich geförderte Kurzarbeit nicht geben, wären die krisenbedingten Jobverluste noch höher.

Natürlich wirken sich reduzierende und wegfallende Arbeitszeiten auch auf das weltweite Einkommen aus. So ist das globale Arbeitseinkommen nach der Internationalen Arbeitsorganisation im vergangenen Jahr um rund 3,7 Billionen Dollar oder 8,3 Prozent geschrumpft.

Staatliche Unterstützungsleistungen kamen weltweit insbesondere bei jüngeren Beschäftigten, Frauen, Selbstständigen, Niedriglohngruppen oder Geringqualifizierten weniger stark an als bei anderen Beschäftigtengruppen.

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