09.01.2021

Kaufkraftverlust steigt 2021

Bist du bereit mehr zu zahlen?

Geldschwemme und damit verbundene Staatsschulden werten den Euro ab. Damit wird man für ausländische Unternehmen als Exporteur interessant, da diese günstig bei unseren Unternehmen Maschinen und Waren kaufen können.

Brauchen wir bei dieser Entwicklung jedoch Dinge aus dem Ausland, werden diese für uns teurer. Da es verschiedene Währungen gibt, ist das mitunter ein imposantes Auf und Ab. Fakt dabei ist, dass mit einer niedrigeren Kaufkraft, für zu importierende Sachen ein höherer Preis zu zahlen ist.

Steigen damit die Ausgaben für unsere Warenkörbe im Supermarkt, Tankstelle bis Konzertkarten, wird der Ruf nach Lohnerhöhungen laut. Werden diese dann durchgesetzt, geht das Spiel meist von vorn los.

Das Ende dieser Spirale ist dann ein Totalzusammenbruch oder eine Währungsreform, wie im Jahr 2000 der Wechsel von D-Mark zu Euro. Seit seiner Einführung vor 20 Jahren hat die Kaufkraft des Euro in Deutschland schon wieder um rund 30 Prozent verloren. 

Letztes Jahr stiegen die Preise in Deutschland dabei lediglich um 0,5 Prozent. Dies damit deutlich niedriger als im Durchschnitt der letzten 21 Jahre. Gründe der niedrigen Steigerung sind vor allem die mit der Krise stark eingebrochenen Rohölpreise einhergehend mit der künstlichen Absenkung der Mehrwertsteuer.

Jedoch wird die sogenannte Inflation ab diesem Jahr wieder deutlich steigen. So prophezeit das Kieler Institut für Weltwirtschaft eine diesjährige Inflationsrate von 2,6 Prozent. 

Die offizielle Inflation wird an einem spezifischen Warenkorb gemessen, über den sich die Experten trefflich streiten. So ist es nicht verwunderlich, dass viele deutsche Bürger die Verteuerung ihres Lebensstandards für sehr viel höher halten.

Diese gefühlte Inflation betrug im Jahr 2019 rund 6 Prozent. Allein die Wohnungspreise und -mieten sind viel stärker gestiegen, als der staatlich standardisierte Warenkorb. Somit dürfte die wahre Inflation deutlich höher sein.

Die nächste Währungsreform steht also bald bevor. Diese könnte sich diesmal in Form von einem Übergang von Druckwährung in Digitalwährung vollziehen. Womit all die bis dahin angehäuften Staatsschulden aber nicht automatisch verschwinden werden.

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