25.02.2021

Reformen fördern Fachkräfte

Komplexe Lösungen für mehr Fachkräfte

Teuer ausgebildete deutsche Ärzte wandern in höherbezahlte Nationen aus. Das Gleiche gilt für Macher und Blickige, denen die bürokratischen Stricke zu wirr und die weltweit höchste Abgabenlast einfach zu hoch ist, für das sie dafür zurückbekommen.

Wegweisende Reformen im Bildungssystem von Kindergarten bis Hochschule werden seit Jahrzehnten verschoben. Wichtige und zum Teil schon bestehende Fördermassnahmen zur Aus-, Fort- und Weiterbildung versacken in staatlichen Strukturen.

So bleibt das Potential tatkräftiger junger Menschen und das der rund 7 Millionen Leistungsbeziehern der Arbeitslosenversicherung weiter ungenutzt.

Damit auch weiterhin ein gewissen Mass an Mindestleistungen in den deutschen Betrieben vorgehalten werden kann, setzt man politisch nicht auf die dringend notwendigen Reformen, sondern sucht sein Heil an Fachkräften scheinbar vordergründig in der Ferne.

So polieren ausländische Studierende schon seit Jahren die Quoten des maroden deutschen Hochschulsystems. Statt diese aber nach ihrem Studium hier in Deutschland zu verpflichten, werden sie einfach wieder in ihre Heimatländer entlassen.

Auch jährt sich am 1. März 2021 zum ersten Mal das Inkrafttreten des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes.

In der Zeit vom 1. März bis 31. Dezember 2020 haben die deutschen Auslandsvertretungen trotz Krise fast 30.000 Visa an qualifizierte Fachkräfte und Auszubildende aus Drittstaaten verteilt.

Zusätzlich haben einige Bundesländer zentrale Ausländerbehörden für die Fachkräfteeinwanderung eingerichtet. Und die Bundesagentur für Arbeit hat eine zentrale Servicestelle zur  Berufsanerkennung für interessierte Fachkräfte im Ausland eingerichtet. Von den dort beschleunigt ablaufenden Fachkräfteverfahren wird nach Behördenangabe „zunehmend Gebrauch“ gemacht.

Aufgrund der fehlenden, seit Jahrzehnten aufgeschobenen Reformen in allen gesellschaftlichen Bereichen, scheint die langfristige Engagierung von ausländischen Fachkräften aber sehr fragwürdig. Denn auch diese blickigen Personen werden die widrigen gesellschaftlichen Bedingungen bald erkennen und weiterziehen.

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