02.01.2021

Krankenhäuser brauchen Geld

Lebensretter in Gefahr

Vielen Spitälern in Deutschland fehlen seit Monaten wichtige Einnahmen. Wegen dem Virusvorrang werden Eingriffe verschoben oder Kranke zögern mit dem Gang zum Arzt.

Insgesamt gibt es in Deutschland knapp 2.000 Kliniken mit rund 1,3 Millionen Beschäftigten. 

Ende letzten Jahres warnten schon diverse Verbände aus dem Gesundheitsbereich, dass die Kliniken finanzielle Einbussen haben und Gehälter bald nicht mehr bezahlt werden können.

Das Bundesgesundheitsministerium hatte deshalb im Dezember Einrichtungen in stark virusbetroffenen Gebieten Ausgleichszahlungen zugesichert, wenn diese Intensivbetten für mögliche Viruspatienten freihalten und Eingriffe verschieben.

Dies gilt wohl aber lediglich für 25 Prozent der Kliniken. Daher ist es nicht verwunderlich, dass insgesamt zwei Drittel aller Klinikbetreiber in der Jahresendabrechnung 2020 mit Verlusten rechnen und eine düstere Prognose für 2021 melden. 

Der Bundesgesundheitsminister hat jetzt nebenbei weitere notwendige Maßnahmen zugesagt. Jedoch müssen Bund und Länder dazu erstmal beraten. Wie eine Liquiditätsförderung der Krankenhäuser im genauen Aussehen wird, steht also weiter in den Sternen.

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