31.03.2021

Krisenkurzarbeit ausgeweitet

Kurzarbeit sichert nun bis Jahresende politischen Frieden

Krisenkurzarbeit ausgeweitet

Täglich grüsst das Murmeltier. Was in dem gleichnamigen Film ein gutes Ende nahm, ist in Bezug zu den dauernden Zwangsbeschneidungen der freien Wirtschaft durch die Politik eine Farce.

Aus Sicht der bevorstehenden Wahl verständlich oder auch nicht, zieht die politische Karawane weiter. So auch beim Thema Kurzarbeit.

Nach dem aktuellen Beschluss der Bundesregierung, können Betriebe, die bis 30. Juni erstmals oder nach dreimonatiger Unterbrechung erneut Kurzarbeit einführen, die erleichterten Zugangsbedingungen zum Kurzarbeitergeld und zwar bis 31. Dezember 2021 in Anspruch nehmen.

Die Erleichterungen galten zuvor nur für Betriebe, die bis zum 31. März 2021 Kurzarbeit eingeführt hatten.

Betriebe können Kurzarbeit anmelden, wenn mindestens zehn Prozent ihrer Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind. Dessen Schwelle liegt bei 30 Prozent. Dabei muss auf den Aufbau von Minusstunden vollständig verzichtet werden. Auch Leiharbeiter haben nun Zugang zum Kurzarbeitergeld.

Damit einhergehend kann man auch schon eine Prognose für den politischen Willen zur Öffnung der freien Wirtschaft und des normalen Lebens ablesen.