10.04.2021

Krisenstütze für Sozialbetriebe

Antragsfrist gemeinnütziger Einrichtungen verlängert

Krisenstütze für Sozialbetriebe

Gemeinnützige Betriebe wie Behindertenwerkstätten und Sozialkaufhäuser sind genauso oder sogar noch stärker von der Krise betroffen, wie ihre kommerziellen Leidensgenossen. Dazu gehören auch rund 900 Inklusionsbetriebe in denen Menschen mit Schwerbehinderung arbeiten.

Gemeinnützige Sozialunternehmen die unter Schließungen und Umsatzausfällen leiden, können auch Krisen-Hilfsfgelder erhalten. Die Frist zur Beantragung dieser finanziellen Stützen ist aufgrund der fortlaufenden Krise nun bis zum 31. Mai 2021 verlängert worden.

Zuschüsse aus dem Krisen-Teilhabe-Fonds können in Höhe von 90 Prozent der betrieblichen Fixkosten, die nicht durch die Einnahmen gedeckt sind, beantragt werden.

Diese Finanzstützen sind dabei nicht von der Zahl der Beschäftigten oder der Betriebsgröße abhängig. Pro Betrieb kann diese bis zu 800.000 Euro umfassen.

Antragsfähig sind auch Personalaufwendungen, die nicht durch Kurzarbeitergeld oder anderweitig gedeckelt werden.

Die Auszahlung der Finanzspritzen erfolgt nach deren Bewilligung.

Aber Obacht! Betriebe die solche Stützgelder erhalten haben, müssen bis zum 31. August 2021 eine Schlussabrechnung mit den tatsächlichen Einnahmen, Kosten und gegebenenfalls anderen Unterstützungsleistungen abgeben, Sollte sich dabei herausstellen, dass der Liquiditätsengpass geringer war als beantragt, sind die zu viel gezahlte Gelder zurückzuzahlen.