06.02.2021

Lohnsteuereinbehalt bei Seefahrt

Finanzamt verschont deutsche Reeder

Arbeitgeber von deutschflaggigen Schiffen sollen weiter 100 Prozent der Lohnsteuer ihrer Seeleute für sich einbehalten können. Der Lohnsteuereinbehalt, welcher schon 2016 von 40 auf 100 Prozent angehoben wurde, soll die Reeder im internationalen Wettbewerb stärken.

Die nicht ans Finanzamt abzuführende Lohnsteuer kommt aber nicht den Seeleuten zugute sondern allein den Unternehmern. Diese müssen nicht unbedingt der Reeder sein, sondern brauchen etwa als Crewmanager nur eine Beteiligung an dem deutschen Boot. Wie hoch die Beteiligung sein muss, ist dabei nicht geregelt.

Die Einbehaltung der Lohnsteuer gilt für alle Seeleute an Bord eines deutschflaggigen Schiffes, egal welche Nationalität und Steuerpflicht diese besitzen.

Der Seemann hat durch diese Regelung jedoch keine Vorteile. Er wird beim Finanzamt so gestellt, als hätte er seine Einkommenssteuer erbracht.  

Dieser bis 31. Mai 2021 befristete Lohnsteuereinbehalt von 100 Prozent soll nun um weitere 6 Jahre verlängert werden. Jedoch wird dieser aus beihilferechtlichen Gründen auf EU/EWR-Flaggen ausgeweitet. 

Die Änderung des Lohnsteuereinbehalts muss dann nur noch von der Europäischen Kommission genehmigt werden. Den deutschen Fiskus wird der Lohnsteuereinbehalt rund 70 Millionen Euro pro Jahr kosten.

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