29.10.2020

Mindestlohnerhöhung

Worum geht es wirklich

Würdest du bei ausgeschöpften Dispo plus wackelndem Arbeitsplatz großspurig Geschenke verteilen und deinen Arbeitgeber ans Messer liefern? Oder würdest du stattdessen auf Sparkurs umsteigen sowie deinen Arbeitgeber unterstützen wo es nur geht? Schließlich brauchst du ja weiter dein volles Gehalt, um schnell aus deiner Misere rauszukommen.

Das was uns eingebleut und von den Banken überwacht wird, trifft für einen Teil der Gesellschaft scheinbar nicht zu. Diese politischen Kräfte versuchen wiedermal, mit scheinbaren Hütchenspielertricks und populistischen Gehabe ihre beherrschende Stellung zu verteidigen. Denn 2021 ist Wahljahr.

Obwohl in Krisenzeiten, beschenkte diese politische Kaste die Senioren mit einem komplizierten Grundrentenzuschlag, sich selbst als öffentlicher Dienst mit Gehaltserhöhungen natürlich auch.

Dagegen verteufelt man sinnvolle Leiharbeits- und Werksverträge oder will statt freier mobiler Arbeit das starre von Gewerkschaften und Berufsgenossenschaften kontrollierte Homeoffice verordnen.

Dem nicht genug, kommt jetzt ein neues blenderisches Wahlgeschenk daher und zwar für Niedriglohnverdiener. Anstatt die Unternehmen zu unterstützen, damit die Arbeitsplätze dieser gefährdeten Gruppe weiter gesichert sind, klappert man fatal mit den Hütchen und hebt den zu zahlenden Mindestlohn an.

Wer zu Krisenzeiten die Unternehmen zusätzlich belastet, gefährdet akut Arbeitsplätze. Denn was nutzt dem Niedriglohnverdiener sein auf Papier zustehender Lohn, wenn er gar keine Arbeit mehr hat oder bekommt.

So soll der Mindestlohn ab Wahljahr 2021 in Halbjahresschritten von aktuell 9,35 Euro um 1,6 Prozent im Januar plus weitere 1,1 Prozent im Juli plus weitere 2,3 Prozent im Januar 2022 sowie abschließend nochmal um 6,7 Prozent im Juli 2022 angehoben werden.

Der zwangsverordnete Mindestlohn steigt also insgesamt um stolze 12 Prozent auf dann 10,45 Euro an.

Diese 12 Prozent bekommen die Unternehmen von keiner Bank als Zinsen, sondern müssen sie selbst erwirtschaften. Da die Niedriglohnarbeiter natürlich Teil des Unternehmens sind, trifft es auch sie. In aktuell eh schon schwierig gemachten Zeiten.

Zur Begründung heißt es, dass die restlichen Tariflöhne sogar noch höher gestiegen wären. Mit Hilfe der Gewerkschaften und der Tariferhöhung im öffentlichen Dienst gut möglich.

Damit ist das "Hütchenspiel" aber noch nicht vorbei. Natürlich müssen auf die erhöhten Löhne auch entsprechend Steuern und Sozialabgaben geleistet werden.

Aus diesem gefährlichen Treiben kannst du nur aussteigen, wenn du dich selbst wertvoller machst. Wie du dich persönlich weiterentwickeln kannst, erfährst du gern in deinem Coaching. Bist du schon auf deinem nächsten Schritt, stehen wir dir mit unseren Anwendungen zur Erstellung deines Lebenslaufs, Bewerbungsschreiben und Kündigungsschreiben zur Seite.