07.03.2021

Pflegende Angehörige bestärkt

Krisenmassnahmen in Pflege verlängert

In der letzten Zählung von 2019 gab es rund 4,1 Millionen Pflegebedürftige in Deutschland. Davon wurden 2,33 Millionen zu Hause von Angehörigen gepflegt. Dabei liegt der Anteil an Frauen die einen Familienangehörigen pflegen bei über 70 Prozent.

Die aktuelle Krise belastet die Familien von Pflegebedürftigen zusätzlich. Der deutsche Bundestag hat jetzt auch die Akuthilfen für pflegende Angehörige bis zum 30. Juni 2021 verlängert.

Demnach besteht für diese weiterhin die Möglichkeit der Inanspruchnahme einer kurzzeitigen Arbeitsverhinderung von bis zu 20 Arbeitstagen pro Akutfall. Dies aber nur, wenn die akute Pflegesituation durch den aktuellen Virus aufgetreten ist. In diesem Zusammenhang kann auch das Pflegeunterstützungsgeld für 20 Arbeitstage in Anspruch genommen werden.

Auch werden eine kürzere Ankündigungsfrist der Familienpflegezeit, die Möglichkeit der Ankündigung per E-Mail oder die Nichtberücksichtigung von Monaten mit einem aufgrund der Krise geringeren Einkommen bei der Ermittlung der Darlehenshöhe nach dem Familienpflegezeitgesetz fortgeführt.

Arbeitnehmer, die aufgrund der Sonderregelungen Freistellungen in Anspruch genommen haben oder nehmen, können verbleibende Monate der Freistellungsansprüche nach dem Familienpflegezeit- und Pflegezeitgesetz auch nach Auslaufen dieser Regelungen weiterhin in Anspruch nehmen.

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