06.11.2020

Plastik freies Leben

Deine Ideen gegen Einwegplastik gefragt

Planet A hat nicht nur eine Raucherlunge, sondern auch eine Plastiksklerose. Zur Vermeidung des bevorstehenden Schlaganfallls, hat der Bundesrat heute einer präventiven Gesetzgebung zugestimmt. Mit dieser werden gleichzeitig die Vorschriften der Einwegkunststoffrichtlinie der Europäischen Union umgesetzt.

Ab 3. Juli 2021 dürfen demnach in Deutschland und der Europäischen Union keine Einwegplastikprodukte mehr in Umlauf gebracht werden. Dies betrifft beispielsweise Wattestäbchen, Besteck, Teller, Trinkhalme, Rührstäbchen und Luftballonstäbe aus Kunststoffen plus to-go Lebensmittelbehälter, Getränkebecher inklusive Behältnisse aus Styropor.

Generell verboten sind Produkte aus sogenannten oxo-abbaubaren Kunststoffen. Diese Stoffe zerlegen sich nämlich nach ihrer Nutzung durch Oxidation zwar schnell in kleine Fragmente. Die kleineren Teilchen werden dann jedoch kaum weiter natürlich abgebaut.

Wald, Wiese, Feld, Fluss, Stadt, Parks und auch wir Menschen sind durch diese Kleinst- und Mikropartikel an Plastik schon jetzt durchseucht.

Ziel der „Verordnung über das Verbot des Inverkehrbringens von bestimmten Einwegkunststoffprodukten und von Produkten aus oxo-abbaubarem Kunststoffes“ ist wohl, die Ressource "Kunststoff" besser zu bewirtschaften sowie das von einigen achtlosen Zeitgenossen durchgeführte, Wegwerfen von Abfällen in unsere Umwelt zu begrenzen.

Vorsätzliche oder fahrlässige Verstöße gegen das Verbot sind dann eine Ordnungswidrigkeit. Diese kann mit einem Bußgeld bis in Höhe von 100.000 Euro geahndet werden. Für den Vollzug sind die einzelnen Bundesländer verantwortlich.

Dem Bundesrat sind diese Regelungen aber nicht nachhaltig genug. So forderte dieser die Bundesregierung weiter auf, Anreize für den Ausbau und die Nutzung von Mehrwegsystemen im gesamten Versandhandel zu schaffen und bestehende Projekte zu fördern.

Durch die Reduktion von Einwegkunststoffen soll auch kein Ausweich zu anderen ökologisch nachteiligen Materialien ausgelöst werden. Die Länderkammer bittet den Bund daher zusätzlich darum, Gewerbetreibenden und Verbrauchern aufzuzeigen, welche Ersatzmaterialien unter ökologischen Gesichtspunkten in Versandverpackungen in Betracht kommen.

Hast du eine zündende Idee wie Plastikverpackungen und andere Produkte durch ökologisch wertvolle Materialien ausgetauscht oder vermieden werden können, dann sitzt du ganz vorn im Bus. Können wir dich bei der Umsetzung deiner Idee unterstützen oder bist du schon auf deinem nächsten Schritt, dann nutze gern unsere Coachinganfrage sowie unsere Tools zum Erstellen deines Lebenslauf, Bewerbungsschreiben oder Kündigungsschreiben.