19.03.2021

Gemeinschaft in Gefahr

Politik schönt Sterben des Ehrentamts

Gemeinwohl und Gemeinschaft in Gefahr

Ohne einflussreiche Lobby, die an Masken, Impfstoffen und von den allerlei anderen politischen Krisenreglements profitiert, sterben aktuell still und leise die Herzzellen der deutschen Gesellschaft.

Sportvereine, Musikvereine, Kunstvereine, Vereine für Jugendbildung, Seniorenvereine, Vereine für den Schutz von Kindern, Vereine für hilfsbedürftige Menschen, Vereine für den Erhalt von regionalen Kulturstätten, die Liste liesse sich beliebig weiterführen. All diese vielen kleinen gemeinnützigen Zusammenschlüsse nähren das gesellschaftliche Leben und seine physische sowie psychische Gesundheit.

Nun will uns das deutsche Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit einer Studie aus dem Jahr 2019 weismachen, dass die „Zahl der freiwillig Engagierten in Deutschland weiterhin hoch“ ist und sich somit die deutsche Gemeinnützigkeit bester Gesundheit erfreut. Was so jedoch so ganz und gar nicht der Fall ist.

Seit einem Jahr wird das gesellschaftliche Leben auf Parteibuchgrösse zurechtgestutzt. Dabei scheint es so, als darf überleben, wer überleben soll. Eine politischen Kaste mit aufgeblähtem Apparatschik plündert für ihre jahrzehntelange Unfähigkeit die Bürgerkassen. Reformen, vor allem die des politischen Systems - Fehlanzeige.

Gemeinnützige Organisationen, regionale Bräuche, Kunst- und Kulturgüter sowie ihre regional verwurzelten Unterstützer die Klein- bis mittelständige Unternehmen werden sehenden Auges in den Untergang geschickt. Während sich Pharmakonzerne, Luftfahrtkonzerne, die Lebensmittelindustrie oder die altbackene deutsche Automobilindustrie weiterhin am Bürger laben dürfen.

Dazu verstehen sich vom Bürger bezahlte Medien nicht als deren Sprachrohr und öffentliche Ankläger, sondern tanzen wohlwollend im politischen Reigen der Unfähigkeit. So wird aus politischer Korruption eine banale „Maskenaffäre“ und ein gefährlicher Impfwahn zum neuen Volkssport deklariert.

Mit der jetzt durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend veröffentlichten, fünften deutschen Freiwilligenumfrage, schönt man nicht nur in eklatanter Weise die überaus traurige Situation der Gemeinnützigkeit sondern wirbt auch noch unverhohlen für den eigenen politischen Nachwuchs.

Durch solch eine übermächtige Niedertracht, dürfte auch der letzte Funken gesellschaftliches Engagement vor allem zum Wohle der Parteifreunde erlöschen.