16.10.2020

Wertvoll durch Praktikum

Dein Weg zur Zufriedenheit

Kannst du dich noch an dein Praktikum in der Schule erinnern? Ja, das Thema "Praktikum“ ist heute brandaktueller denn je. Nicht nur Schüler oder Studenten müssen sich heute beruflich orientieren. Berufstätige aktuell sterbender Berufszweige werden vielfach gezwungen, neue Wege zu finden.

Eine praktische Berufsorientierung kann dabei viele Gesichter annehmen. Nebenjobs, Kleinunternehmertum, Volontariate, Freiwilliges soziales Jahr haben genau den gleichen Charakter wie das direkt in die Ausbildung integrierte Praktikum. 

Hinsichtlich einer wertschöpfenden Berufsausübung wird aus gesellschaftlicher Sicht, nach der Schule ein schneller nachhaltiger Einstieg ins Berufsleben angestrebt. Dies kann jedoch nur durch ausreichende Zeit für Praktika gelingen und trifft auch nicht für jeden von uns zu.

In der schulischen Ausbildung geht es beim Thema "Praktikum“ um das Herausfinden seiner ersten eigenen Berufsneigung. Junge Heranwachsende haben aufgrund fehlender Erfahrungswerte keine oder falsche Vorstellungen von Branchen bis Berufen. Daher ist es wichtig, diese Lücken handfest zu füllen.

Das dies mit ein oder zwei Praktika abgefeiert sein soll, ist logischerweise ein Trugschluss.

Prinzipiell sollte man nicht nur als Schüler solange “Praktika“ machen, bis man sein Herzblut in einer Branche oder Tätigkeit gefunden hat. Dies kann zeitlich auch nicht von einem Bildungsträger vorgegeben sondern muss gegebenenfalls mit Unterstützung aus dem Umfeld selbst als wichtig erachtet, organisiert und umgesetzt werden.

Nach der Schulausbildung muss man sich schließlich für eine Berufsausbildung entscheiden. Egal ob Lehre oder Studium. Springt man mit falschen, beziehungsweise ungetesteten Vorstellungen in eine Berufsausbildung, kann dies zu massiver Unzufriedenheit bis hin zu einem Ausbildungsabbruch führen.

Schon bei einer inneren Abwehrhaltung gegen die eigene Berufsausbildung und spätestens mit Ausbildungsabbruch empfiehlt es sich sofort wieder mit Praktika anzufangen. Denn Praktika helfen nun, wertvolle Lebenszeit wieder gut zu machen sowie den richtigen Weg zu finden.

Da unser menschliches Gehirn bis zum 28. Lebensjahr reifen kann, ist die Zeitspanne von 16 bis 30 Jahren massiv anfällig für berufliche Wechsel. Diesen Reifungsprozess sollte man selber so erkennen und akzeptieren. Eine abgebrochene Lehre, ein vergeigtes Studium oder ein flammender Wunsch nach Berufswechsel sind normal. Wichtig dabei ist die Neuorientierung.

Diese sollte gut überlegt und bestenfalls getestet sein. Ein Praktikum mit seinen vielen Gesichtern schon während der Ausbildung oder Berufsausübung ist dabei die erste Wahl. Nichts kann mehr Selbstbewusstsein für den weiteren Lebensweg rauben als die überstürzte oder fremdgesteuerte Aufnahme einer neuen beruflichen Aus- oder Weiterbildung. 

Funktioniert aber auch diese nicht, gilt es weiter aktiv in Berufe hineinzuschnuppern bis man die seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten entsprechende Tätigkeit gefunden hat. Denn auch aus Unternehmer- und Gesellschaftssicht ist nur ein zufriedener Mitarbeiter am wertvollsten.

Möchtest du dich Neuorientieren, empfehlen wir dir unser Coaching. Für Bewerbungen erstellst du einfach und authentisch mittels unseren Anwendungen deinen Lebenslauf, Bewerbungsschreiben oder gar Kündigungsschreiben.