20.11.2020

Rekord von Armut in Deutschland

Große regionale Unterschiede

Wenn man als Single weniger als 1.074 Euro im Monat zur Verfügung hat, gilt man als arm. Als Familie mit zwei Kindern liegt die Armutsgrenze bei 2.256 Euro. Fällt man unter diese Kategorie ist man nach dem statistischen Bundesamt einer von 13,2 Millionen von Armut betroffenen Deutschen gewesen.

Dies wohlgemerkt schon letztes Jahr. Denn die höchsten Armutswerte seit der deutschen Wiedervereinigung sind erst jetzt bekannt geworden. Jedoch gab es bei den ärmsten 15,9 Prozent aller Deutschen große regionale Unterschiede.

So schlägt die Armutsquote im bevölkerungsreichen Ruhrgebiet mit 21,4 Prozent zu buche. Während diese in München nur bei 8,7 Prozent liegt. Die meisten von Armut betroffenen Menschen leben in Bremerhaven mit einer Quote von 26,4 Prozent und Bremen mit 24,5 Prozent.

Der Ost-West Vergleich zeigt dafür keine signifikanten Unterschiede mehr. Selbst das besungene Brandenburg liegt mit seiner Armutsquote deutlich unter dem Bundesdurchschnitt.

Geringfügig Beschäftigte und junge Menschen, wie auch Alleinerziehende, Arbeitslose und kinderreiche Familien seien besonders von der Armut gefährdet. Bei den erwachsenen Armen sind rund 33 Prozent erwerbstätig und zirka 30 Prozent in Rente.

Nach einer Studie der Bertelsmann Stiftung die schon im Sommer veröffentlicht wurde, sind vor allem Kinder von der Armut betroffen. Rund 20 Prozent aller Kinder und Jugendlichen lebten in Deutschland in Armut. Diese 2,8 Millionen jungen Menschen müssen leider einen sehr steinigen Weg von ganz unten antreten.

Dabei treibt die aktuelle Krise die Armutsgefährdungsquote weiter massivst an.

Dagegen müssten dringende Verbesserungen für die Wertschöpfungsprozesse in Deutschland umgesetzt werden. Denn ohne starkem Unternehmertum keine Beschäftigung und damit auch keine Zahlungen in die Sozialversicherungen. Welche auch dringend verschlankt und an die Zeit angepasst werden müssen.

Die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen wurde schließlich von der Bundesregierung schon Ende Oktober einkassiert. Angeblich sei dieses nicht geeignet, um die entstandenen sowie entstehenden Haushaltslöcher der Bürger zu stopfen.

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