23.01.2021

Remotebehandlungen kommen

Moderne Gesundheits- und Pflegeleistungen bald abrechenbar

Im Gesundheits- und Pflegesystem sind seit dem gehypten Virus fernmündliche oder digitale Dienstleistungen gern gesehen. Eine Gesetzesinitiative soll diese Dienstleistungen nun forcieren und sogar abrechenbar machen.

So sollen digitale Pflegeanwendungen von Pflegebedürftigen genutzt werden, um den eigenen Gesundheitszustand durch Übungen zu stabilisieren oder zu verbessern. Als Beispiele sind hier Angebote zur Sturzrisikoprävention, personalisierte Gedächtnisspiele für Menschen mit Demenz, Versorgung von Menschen mit Dekubitus oder die Kommunikation zwischen Angehörigen und Pflegefachkräften genannt.

Laut dem vom Gesundheitsministerium lancierten Gesetzentwurf soll auch neues Verfahren zur Prüfung der Erstattungsfähigkeit solcher digitalen Pflegeanwendungen mit Aufnahme in ein entsprechendes Verzeichnis entwickelt werden.

Auch soll die telefonische Vermittlung von Vor-Ort-Arztterminen um die Vermittlung sogenannter telemedizinischer Leistungen ergänzt werden. Zusätzlich soll der gemeinsame Bundesausschuss die Feststellung einer Arbeitsunfähigkeit im Rahmen der ausschließlichen Fernbehandlung ermöglichen.

Digitale Anwendungen wie auch telemedizinische Leistungen sollen auch für Heilmittelerbringer und Hebammen ermöglicht werden. Insofern diese Berufsgruppen ihre Leistungen über solche Medien erbringen, sollen diese auch abrechenbar sein.

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