08.10.2020

Start-up jetzt!

Weg frei für deine Vision

Hausmeister Krause wird noch lange nicht nicht zum Start-up, bloss weil er sich bei seiner Gewerbeanmeldung den Phantasiename "Facilitymanager“ gibt. Das selbige gilt für alle anderen Betriebe, Rechtsanwälte, Versicherungs- oder Autoverkäufer, welche im 90er Style ihre Selbständigkeit rocken.

Um auf den großen Handels- und Dienstleistungsmärkten als Neueinsteiger zu punkten, solltest du die nötige Innovationskraft mitbringen. Aktuell kannst du diese dann voll auskosten. Denn viele klassische Geschäftsmodelle, die seit Jahren schon am politischen Tropf hängen, bekommen gerade den Todesvirus. 

Zusätzlich nagen die Themen Nachhaltigkeit, Individualität und Fairtrade gewaltig am Stuhlbein des knöchernen deutschen Unternehmertums. Dagegen hilft auch kein Programmierkurs für Autobauer oder ein niedlicher Mundschutz für Bankberater.

Aussterbende Geschäftsmodelle sind normal. Erinnern wir uns nur an das aufsehenerregende Ende der ersten deutschen Walfanggesellschaft im Jahr 1956 oder den Bankrott des einstmaligen deutschen Drogeriekönigs Anton Schlecker vor 8 Jahren.

Ist die Menschheit im gesamten klüger geworden, hat sie immer Ruchlosigkeit unterbunden, effizientere Marktgebären gefunden oder neue Märkte aufgebaut. Insbesondere bei den zwei letztgenannten haben Start-ups immer eine große Rolle gespielt.

Damals hat man sie nur als “ein bisschen beklopft“ oder als “Träumer“ bezeichnet. Das würde sich seit Steve Jobs aber keiner mehr wagen. So hat man wohl den respektabringenden Namen "Start-up" entwickelt.

Start-ups sind also Unternehmungen die eine klare Vision von etwas haben, dass es so noch nicht gibt - aber gebraucht wird! Aufgrund des hohen Innovationspotenzial ist bei diesen Projekten meist der Weg des Handelns noch nicht ganz klar.

Es wird geradezu angefangen, sich ausgetauscht, beschrieben, gebastelt und probiert. Denn wo eine gute Vision ist, findet man schnell verrückte Mitarbeiter, Liquidität vorschießende, kleine oder große Helferlein, halt eine Nachfrage. Dabei gilt, je einfacher und banaler die Vision, umso mehr Anhänger wird sie finden.

Hat man dann ein stabiles Geschäftstreiben oder gar seine Vision erreicht, gibt man seinen Titel „Start-up“ an den nächsten Visionär weiter. 

Wenn du eine revolutionäre Idee hast oder dich mit deiner Innovationskraft einem Start-up anschließen möchtest, dann frag gern ein entsprechendes Coaching bei uns an oder erstelle einfach deinen Lebenslauf, Bewerbung oder Kündigung.