04.04.2021

Tötungsmittel bekommen Bühne

Kinder und Volksgesundheit in Gefahr

Tötungsmittel bekommen Bühne

Zucker, etwas Wasser, Kohlensäure und chemische Aromen - fertig ist eine sogenannte Limonade. Statt Wasser geht das Gleiche auch mit Mehl oder Fett. Dann jedoch noch mit chemischen Verdickungsmitteln, Stabilisatoren, Salz, usw. - fertig sind industrielle Lebensmittel die eher Tötungsmittel sind.

Mit etwas Marketing oder Branding stehen diese jedoch gut da und lassen sich mit viel Profit an Unwissende verkaufen.

Die Folgen dieser Machenschaften skrupelloser Konzerne mit ihren Beschäftigen werden auf das Gesundheits- und Pflegesystem abgewälzt. Von den Organschwächen wie Diabetes, Nierenversagen, Magen-, Darmkrebs bis hin zu Herz- und Schlaganfall können dann wieder die Pharmakonzerne profitieren.  

Insbesondere die Marketingagenturen und -Abteilungen dieser Tötungsmittelhersteller sind dabei treibende Kräfte. Von Klein an werden wir so zu Junkies dieser Lebensvernichter.

Eine Studie der Universität Hamburg hat aktuell analysiert, dass auf deutsche Kinder jeden Tag durchschnittlich gut 15 Werbespots für Dickmacher einprasseln. Zwei Drittel davon im Fernsehen, die übrigen im Internet. Allein die TV-Spots sind pro Stunde in den vergangenen 14 Jahren um 29 Prozent gestiegen. 

Eigentlich hatten sich schon 2007 die größten Lebensmittelkonzerne darauf geeinigt, kein gezieltes Kindermarketing für ungesunde Lebensmittel mehr zu betreiben. Nach dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte  haben diese Unternehmen den Werbedruck auf Kinder seitdem stattdessen bewusst erhöht.

Laut Weltgesundheitsorganisation ist jeder fünfte Jugendliche in Deutschland zu dick. Die Vorstufe für Organversagen und somit Krankheiten. 

Im Internet werden unsere Kinder vor allem über die sozialen Netzwerke mit Werbung zu hippen Tötungsmitteln erreicht. Oft werden diese dann auf Landingpages der Konzerne gelockt, wo sie statt Bewegung an der frischen Luft mit Onlinegames und Gewinnspielen gebunden werden.

Angeblich ist diese Art der Werbung besonders gefährlich, denn sie ist mächtiger als das Vorbild der Eltern. Insbesondere auch, wenn sogenannte Influencer in den Netzwerken mit dem Push von Tötungsmitteln ordentlich Dollars machen und ihre Fans so in eine tötliche Abhängigkeit schicken.

Da die Politik weiter nicht ihre Sponsoren verärgern wird, ist jeder von uns selbst für die Wahl seiner Lebensmittel und damit seine Gesundheit verantwortlich. Bei Lebensmitteln bleibt immer noch die Wahl zu organischen Produkten aus der Region. Also solchen, wo man noch erkennen kann, was es mal war oder wo sich die Zutatenliste nicht liesst, wie der Beipackzettel von Betablockern.